Bestimmte Duft Bausteine sind in der Regel die Einzelteile eines Parfüms. Die Herstellung dieser Bestandteile geschieht entweder durch die Extrahierung aus natürlichen Riechstoffen oder sie werden synthetisch hergestellt. Unter die natürlichen Riechstoffe fallen z.B. Gewürze, Harze, Blüten, Blätter aber genauso animalische Sekrete. Jasmin, Rosen, Lavendel, Pelargonien, Hyazinthen und naturgemäß Veilchen zählen für die Duft Herstellung zu den wichtigsten Blüten. Kokos, Limette, Bergamotte und Cassis kann man hierzu bei den Früchten nennen. Zu den Gewürzen zählen Anis, Ingwer, Koriander, Rosmarin oder Vanille. Zu den Beeren, Gräsern, Blättern und Moosen gehören z.B. Eichenmoos, Iriswurzel, Patschuli, Citronella und Lorbeer oder Wacholderbeeren und Tabakblätter. Tierische Sekrete wie Moschus oder Amber werden inzwischen künstlich hergestellt, was dazu führt, dass der Anteil an künstlichen Bestandteilen beim Duft nach oben geht.

Im Laufe der Zeit wurden Duftfamilien zur Klassifizierung eingeführt, um die zahlreichen unterschiedlichen Bestandteile an Duftnoten ein wenig zu ordnen. Gleichwohl kann es passieren, dass bestimmte Noten auf Grund ihrer Natur zu mehr als einer Duftfamilie zugeordnet werden können. Man unterscheidetb z.B. Duftfamilien wie etwa holzige Noten, tropische oder orientalische Noten und Zitrusnoten.

In der heutigen Zeit reagieren aber immer mehr Leute reizbar auf einen bestimmten Duft oder einen seiner Bestandteile. In diesem Fall ist es sehr wichtig, sich ausreichend Zeit bei der Suche nach dem optimalen Duft zu nehmen, falls man auf Parfüm allergisch reagiert. Falls Hautreizungen und –rötungen auftreten, sollte man das Parfum nach 10 Tagen ein zweites Mal aufsprühen. Man kann erst danach die sichere Assoziation zwischen den Hautreizungen und dem Duft herstellen. Alles in allem 26 Duftstoffe wurden in der Europäische Union seit 1997 bis jetzt als potenzielle Allergieauslöser identifiziert und vermerkt. Ab einer definierten Menge müssen diese Stoffe in der Auflistung der Einzelteile aufgeführt werden, können aber auch in geringeren Mengen ohne Extranennung in einem Duft vorkommen. Im Internet findet man viele Blogs und Seiten zum Thema Kosmetik und Parfums im Test, die sich mit der Materie auseinandersetzen.

Ein Duft kann aber auch für einen Modehersteller eine perfekte Einnahmequelle sein, wie beispielsweise Chanel No 5 beweist. Die Vermarktung dieser Düfte erfolgt häufig mit Hilfe von Prominenten aus den Medien, um den Verkauf zu erhöhen. Als Beispiele dafür kann man in diesem Zusammenhang z.B. Madonna, Jennifer Lopez und Christina Aguilera erwähnen. Der perfekte Duft ist das große Ziel – den möchten viele erschaffen, um auf diesem riesigen Markt der Parfums in Erinnerung zu bleiben. Einige Zahlen: Im Jahr 2004 betrug der Umsatzvolumen mit Damen- und Herrendüften in Deutschland 790 Millionen EUR. Man kann im Moment alles in allem rund 1100 Düfte im Handel kaufen. Jedes Jahr werden 200 Düfte neu auf den Markt geliefert. Von diesen 200 werden aber innerhalb von drei Jahren 97% abermals vom Markt genommen, da sie nicht Gewinn bringend sind. Der Markt selbst ist recht gleichmäßig unter einer Hand voll Duftstoffproduzenten aufgeteilt, Firmen wie Givaudan, International Flavors & Fragrances (IFF) oder Fragrance Resources halten Anteile bei 10 und 20 %. Mittlerweile gibt es ebenfalls eine Art “Oskar” der Parfüms – den FiFi-Award, den jedes Jahr die Fragrance Association entsprechend zur Filmbranche vergibt. In diesem Verband hat sich die gesamte Branche zusammengeschlossen.

Bildquelle: © New Africa // Fotoila.com

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